Episode 16 - Der Handel braucht keine Erben. Er braucht Gestalter.

Shownotes

Nachfolge klingt oft nach Übergabe, Familientradition und „irgendwann mache ich dann mal weiter“. Aber reicht das heute noch? In dieser Folge von „Gekauft – der Omnichannel Podcast“ sprechen Frank Noß und Saim Rolf Alkan mit Marcel Wahl vom Männermodehaus Wahl. Sein Vater Markus Wahl war bereits bei uns im Podcast. Jetzt geht es um die nächste Generation im Modehandel. Und damit um eine zentrale Frage: Wie führt man ein Familienunternehmen weiter, ohne es nur zu verwalten? Wir sprechen mit Marcel darüber, was es bedeutet, im Handel aufzuwachsen, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig eine eigene Handschrift zu entwickeln. Es geht um Tradition, Veränderung, junge Kundinnen und Kunden, lokale Relevanz, Beratung, Digitalisierung und die Frage, warum der stationäre Modehandel auch in Zukunft deutlich mehr sein muss als eine Fläche mit Ware. Denn eines wird schnell klar: Ein Modehaus bleibt nicht relevant, nur weil es schon lange existiert. Es bleibt relevant, wenn Menschen es immer wieder neu gestalten. In dieser Episode geht es unter anderem um: - warum Nachfolge mehr ist als ein Generationswechsel - wie die nächste Generation den stationären Modehandel sieht - was ein lokales Modehaus heute relevant macht - warum Beratung, Persönlichkeit und Vertrauen im Handel nicht ersetzbar sind - wie man Tradition bewahrt, ohne in ihr stehen zu bleiben - welche Rolle Digitalisierung, Social Media und Kundennähe wirklich spielen - warum Handel junge Gestalter braucht, nicht nur Verwalter Eine Folge über Familienunternehmen, Verantwortung, Zukunft und die Frage, warum der Handel gerade jetzt Menschen braucht, die Lust haben, ihn aktiv weiterzudenken. Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt.

Transkript anzeigen

00:00:04: Jo Frank

00:00:05: und Saim hier am Start, jeden Tag

00:00:07: Gekauft ist der Podcast Der euch alles sagt Von Marketing-Moves bis zum verrückten Coop.

00:00:14: Die Welt dreht sich schnell

00:00:16: doch wir bleiben true.

00:00:18: Wir reden klar Text kein Bullshit.

00:00:20: hier drin.

00:00:21: Mit nem lächelnen Gesicht geht die Reise erst hin.

00:00:24: Ob Content oder Zahlen ob das nächste Ziel gekauft.

00:00:29: mit uns macht es einfach so viel Stil.

00:00:35: Hallo liebe Zuhörer, wir freuen uns riesig das ihr bei gekauft dem Omni Channel Podcast wieder eingeschaltet habt und an meiner Seite ist der unvergessliche Frank Noss.

00:00:45: Und natürlich an meiner seite mein Gegenpart, meinen kongenialer Co-host und Mitveranstalter der unnachahmlichen Saim Rolf Alkan.

00:00:57: Frank, hallo!

00:00:59: Hey wie geht's dir?

00:01:00: Ja, danke dir der Nachfrage.

00:01:02: Es ist alles wunderbar.

00:01:03: ein bisschen heiß.

00:01:04: ich glaube Deutschland schwitzt wie selten.

00:01:06: Das ist so?

00:01:09: Gute Zeiten für Klimaanlagenbauer glaube ich weil es wird glaube ich der kühlste Sommer sein, den wir jemals hatten, denn danach wird's noch heißer werden glaube ich.

00:01:20: Genau!

00:01:21: Wir haben uns lange nicht gehört und haben eine geraume Zeit jetzt verziehen lassen und das erfreue ich mich dass wir heute echt einen coolen Gast dabei haben.

00:01:33: Ja, den hast du mitgebracht und das ist ja das Interessante!

00:01:37: Wir fangen jetzt an uns quasi durch die Familienebenen und die Familiengenerationen durch zu arbeiten.

00:01:43: Du hast den Marcel Waal mitgebracht.

00:01:46: Willst du was zu ihm sagen?

00:01:47: Und lassen wir ihn gleich dazukommen?

00:01:49: Wenn wir mit dem Wahls weiter machen, dann haben wir noch die nächsten Jahre etwas zu tun.

00:01:53: Da ist ein kompletter Familienklar.

00:01:56: Was mich ganz besonders freut... Wir hatten ja schon seinen Vater zu Gast im letzten Jahr, also es jährt sich glaube ich sogar.

00:02:03: Und heute ist der Junior dran, den wir heute mal verhören und wirklich mal wissen wollen wie es läuft.

00:02:09: Zählen in so einem Fall wie hier unternehmen?

00:02:11: Ja Marcel!

00:02:12: Herzlich willkommen!

00:02:14: Hi!

00:02:14: Bist du dich oder willst du euch beiden?

00:02:17: Was ich schon gut finde... Du hast deinen schwäbischen Dialekt ein bisschen runtergefahren sonst hätte ich glaube gar keine Chance gegen euch beiden.

00:02:25: Du Marcel Wir kennen uns ja jetzt schon seit einer geraubten Zeit.

00:02:28: Erzähl doch mal ganz kurz, wer du bist.

00:02:31: Ja, Mode Haus Wahl stellst du auch bitte nochmal aus deiner Perspektive vor?

00:02:34: Ich glaube, du hast vielleicht eine etwas andere Perspektiv als deinem Vater.

00:02:37: Ich würde mich freuen, deine Sichtweise zu hören.

00:02:41: Sehr gerne!

00:02:42: Also ich bin noch aus der Wahl.

00:02:43: Ich bin glaubt Jürgen Stegasch bisher.

00:02:46: Ich habe in sechsundzwanzig und bin jetzt seit drei Jahren im heimischen Unternehmer.

00:02:52: Ich habe davor ein Handelsfach-Wertstudium gemacht und daheim jetzt mein Betriebswort.

00:02:57: Genau, meine Themen so bei uns im Haus waren ganz aktiv das Thema Marketing über Social Media

00:03:04: etc.,

00:03:04: einfach anzunkurbeln, weil da haben wir relativ wenig gemacht.

00:03:08: Das ist so mein Steckerpferd, es funktioniert ganz gut.

00:03:14: Komplett, also mal kurz zu unserem Unternehmer zurück.

00:03:17: Wir sind ein reines Herrenhaus mit tausend Quadratmeter im ganz ländlichen süddeutschen Raum zur geografischen Einordnung zwischen Bodensee und Ulm genau in der Mitte Und unser Einzugsgebiet ist relativ groß.

00:03:35: wir haben beim vom Herr alles von Kopf bis Fuß und durch Mayen einbringen und jetzt auch das von meinem Bruder, der jetzt ganz frisch dazu kommt haben wir einfach den Streetwear-Bereich, also das ganz junge, ganz spitze Zielgruppe mit dazu genommen um einfach auch ein bisschen mehr anzubieten wie nur der klassische Anzug wo der Kunde uns einfach kennt.

00:03:58: und meine Aufgabe ist generell einfach zum Gucken dass bei uns alles kaufst, dass er einfach sobald er hier in der Umgebung an Mode denkt nicht an Salando und Co.

00:04:08: und Bräune denkt sondern einfach an Wahl.

00:04:11: dann bekomme ich alles, da bekomme mein Freizeitzeug, da komme ein Anzug wenn ihr braucht Wenn ihr Heirat, wenn ihr für den Beruf braucht.

00:04:18: das ist so gerade meine große Aufgabe was sie gerade bewältigt Und das versuche ich ganz viel über Social Media die Leute da abzuholen

00:04:25: Cool, cool Sag mal wir haben ja auch so einen sondern den Brauch auch uns importiert hast.

00:04:33: Hast du in den letzten Tagen, Wochen ein positives oder auch negatives Einkaufserlebnis?

00:04:39: Kann stationär oder online sein erlebt?

00:04:44: Ja also ich habe.

00:04:46: es war vor zwei Wochen der letzten Zeit die bin nämlich nicht so der Shopper und die waren Florence auf der Petit und danach gehen wir noch bisschen statt weil da ist auch noch ein bisschen was geboten kleine Store, die vertreibe ich mal ein bisschen hochwertige Kleidung und da habe ich so ein bisschen Fimmel dafür.

00:05:06: Und bin da rein und wurde überraschend positiv gut beraten auf Englisch mit Händen und Füße weil die Italiener sind ja nicht so englisch bewandert.

00:05:17: aber ich war echt positiv erachtet wie viel Zeit sie sich genommen hat und dann fand das krass für das dass es so ein Konzern war.

00:05:25: Ich hab danach eine SMS bekommen personalisiert von der Verkäuferin Dass sie sich gefreut hat über den toller Einkauf mit mir und dass ich freudig wiederkomme.

00:05:35: Ich dachte mir so, okay wenn es die Big Player können von der Modebranche dann muss das jetzt wirklich die Zukunft sein weil das habe mich sehr sehr positiv verarscht.

00:05:46: Cool!

00:05:47: Aber kurz in Zwischenfrage Die Verkäuferin hat dir die SMS geschrieben.

00:05:52: Die wollte aber nicht noch zum Dinner mit ihr abends oder?

00:05:55: Nee, das ist nicht.

00:05:56: Aber ich weiß dass es war weil sie hat den Namen schön dran und dann stand auch ihr personalisierte Name dran.

00:06:01: also war echt cooles Erlebnis.

00:06:05: Cool!

00:06:07: Jetzt legen wir mal los mit dem eigentlichen Thema und jetzt wollen wir natürlich nicht über deinen Vater sprechen sondern über dich und so weil es ja ein Generationenthema auch bei euch.

00:06:20: Was mich interessieren würde Marcel, bist du eigentlich freiwillig im Handel gelangen oder war der Handel durch deine Familie einfach immer Teil deines Lebens?

00:06:29: Also ich sag mal so.

00:06:30: Es war bei mir immer ein ganz großes Thema.

00:06:33: Ich habe sozusagen das Lauf- und Sprecher im Geschäft mit den Eltern lang müssen können dürfen.

00:06:41: Dadurch dass mein Opa das Geschäft anfing hat und meine Eltern immer eingespannt waren, weil er automatisch immer dabei ist.

00:06:47: Mir wohnt auch unmittelbar am Geschäft dran Aber es war immer meine freie Entscheidung, was ich machen will und kann.

00:06:58: Ich habe auch ganz viel durch unser Schulsystem bei unserem Ort Praktikast gemacht.

00:07:02: Wir mussten soziale Praktika, wir mussten in den Handwerk gehen.

00:07:06: Ich hab relativ viel durchprobiert dürfen und können aber ich habe immer den Spaß und dem Bezug zur Mode gesehen und habe gesagt das ist eigentlich das was ich mache will und jetzt hier gelandet bin.

00:07:22: Das klingt ja auch sehr romantisch, wenn man so ein bisschen da drauf guckt.

00:07:26: Vater und Sohn zusammen das ist wie beim Angelausflug glaube ich, so stellen sich viele vor jetzt macht ihr daher wirklich tuffes Business.

00:07:34: Wie

00:07:35: frei bist du in deinen Entscheidungen?

00:07:37: Wie stimmt dir euch ab?

00:07:38: also Jetzt habe ich einen jungen Sohn.

00:07:41: Ich stelle mir das ebenso vor.

00:07:43: Und ich als Vater Wie schafft es dir da reibungslos zusammenzuarbeiten ohne dass man es romantisiert?

00:07:50: Also Ganz reibungslos funktioniert das Ganze, glaube ich nicht.

00:07:54: Das muss man so ehrlich sein.

00:07:57: Ich und mein Dad sind beide Menschen mit viel Idee.

00:08:00: Das habe ich von ihm.

00:08:02: Wir wollen viel umsetzen, wir wollen viel machen.

00:08:05: Wir sind auch beide bis zu Dickköpfe.

00:08:08: Und ich sage mal wenn man sich einfach da sachlich miteinander spricht manchmal fällt auch ein rauer Ton.

00:08:14: Aber wie das gehört dazu... Ich sag mal, wir haben uns das ganz relativ... Am Anfang war es ein bisschen chaotischer.

00:08:22: Wenn sie einen echt guten Weg kunden.

00:08:23: Wir haben jetzt da so'n Management-Kreis wo jeder seine Aufgabe hat und da ist meine Mutter noch dabei und jeder isch in seiner Sparte sozusagen Behörer und darf da ein bisschen, ich sag mal das ganze Gestalteverwaltung also alles Thema Marketing habe ich volle freie Hand kann machen was sie will.

00:08:42: ich spreche bei ihm mit rein.

00:08:43: er spricht bei mir nicht rein.

00:08:45: Er ist zwar immer noch der Oro Boss Wenn es um Budget und so was gibt, frage ich natürlich immer.

00:08:50: Aber dadurch dass jeder das ein Freiraum hat funktioniert das ganz gut.

00:08:55: Und man muss einfach immer sagen die Probleme offen miteinander ansprechen, ausdiskutieren und dann funktioniert das.

00:09:01: Ich glaube da ist schwierig auch für ihn am Anfang gewesen.

00:09:04: jetzt kommt jemand Neues dazu.

00:09:07: Ich muss mein Baby das ich aufbohrt habe bis ich jetzt teile mit jemandem der das anders sieht Dinge anders rangeht, ich glaube für ihn auch Schwerkwässer und für mich da zum Etaglierer.

00:09:24: Richtig cool!

00:09:25: Wir haben uns ja auch im Vorfeld Gedanken gemacht wie wir dieses Thema heute benennen.

00:09:31: Und die Kernausage ist der Handel braucht keine Erben er braucht Gestalter.

00:09:38: was bedeutet das für dich also dieser Ansatz?

00:09:43: Eine kurze Unterbrechung in eigener Sache?

00:09:46: Hast du schon mal drüber nachgedacht, das Nischenpublikum von gekauft einzusprechen mit deiner Werbung?

00:09:52: Mit den Informationen zu deinem Produkt?

00:09:55: Omnichannel begeisterte Menschen hören uns gerne zu und da passt dein Produkt vielleicht perfekt dazu.

00:10:01: Meldet dich also gerne bei mir oder Frank und wir sprechen über eure Möglichkeiten in unserem Podcast einen Teil unserer Community zu werden!

00:10:10: Also wenn du jetzt ganz klassis zu fragen wurdest dann ehrlich gesagt als ein Erger ist zum Beispiel jemand Es gibt bei uns so ein Sprichwort, der hat reich gerbt in ihrem Schwäbische.

00:10:20: Dann lebt er halt auf großen Fuss und lässt sich gut gehen.

00:10:34: Also ich glaube das sind so typische Erben die einfach... Das wäre wie wenn sie das Geschäft bekommen hätte einfach soweit gemacht und nicht einfach von dem Geld was da übrig ist oder was da da ist davon nur gelebt.

00:10:48: Und das funktioniert in dieser schneller Zeit einfach nicht, es ändert sich so viel auch gerade mit dem ganzen social media des ganze digitales.

00:10:58: man muss immer dranbleiben weil sie bald beim schläft überholen dich die anderen und ich glaube nur davon.

00:11:06: dass erben ist das falsche weil dann muss man von dem herbe zurücktreten sagt ich ganz ehrlich man muss es mit einer leidenschaft machen wollen.

00:11:14: dann kann man das Ganze vor Erbe bekommen und das Erbe weiterführen.

00:11:18: Aber nur das Erb bekommen und davon sagen, ja da kommt und geht das Geld funktioniert in meines Achten nicht.

00:11:24: Ja ich finde es bei euch auch ganz spannend.

00:11:25: jetzt hast du schon was eingangs gesagt.

00:11:27: dein Bruder ist mittlerweile auch noch seit einigen Monaten mit an Bord Und ich find euren Ansatz sehr, sehr spannend.

00:11:35: Du hast es gerade schon beschrieben ihr nehmt den Bereich Streetwear mit rauf Ihr wollt die jungen Leute ranholen.

00:11:42: Ich war ja auch schon bei euch und der Vater hat letztes Jahr so schön gesagt, wer zu uns will muss sich aggressiv verfahren.

00:11:50: Und das passt schon!

00:11:52: Ich finde den Ansatz wirklich cool dass ihr wirklich die jungen Leute abholt und die ich sage mal über den kompletten Lebenslauf begleitet.

00:12:00: also wirklich Streetwear-Anzug, wenn man noch Hochzeit ansteht und andere Anlässe... Das find' ich halt total cool, dass ihr den komplexen Weg mit denen geben könnt.

00:12:13: Ja, aber das ist unser Ziel.

00:12:14: Das war schon immer, also es war von meinem Europa schon immer das Ziel.

00:12:19: Weil sonst stirbst du hier?

00:12:20: Also wir sind wirklich in der Prärie.

00:12:23: Hier ist nichts und dann muss man sich einfach etablieren und den Leuten zeigen okay, du kannst mir alles bekommen ohne dass du irgendwo hinfahren musst oder was du bestellen musst weil sonst stirbst du ganz nüchtern

00:12:40: Wenn du in die Zukunft schaust, in die Nähe und etwas weiter.

00:12:44: Was glaubst du?

00:12:44: Wie kann man den stationären Modehandel denn tatsächlich relevant halten?

00:12:49: Also ein paar deiner Konzepte haben wir schon gehört.

00:12:52: aber

00:12:53: was macht das relevant?

00:12:56: Ich sage ganz klar der Mensch und die Beratung dahinter.

00:13:00: Weil ich sag mal Mode gibt's überall ob jetzt zum Beispiel bei mir das Zeug vom Boss und

00:13:05: Co.,

00:13:05: was ihr alles drin habt Das bekomme ich überall hinterher kaufen.

00:13:10: Und die Beratung ist das Ausschlaggebende, was auch uns ganz groß auszeichnet.

00:13:17: Ich habe lauter qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Handwerkberatung einfach in Perfektion beherrschen.

00:13:26: Das ganze Thema Gastgeber, die Leute ankommen lassen.

00:13:29: Wir haben jetzt heute Donnerstag... Heute gibt es jeden Donnerstag ab fünf Uhr Apparol Da kommen noch coole Beats mit DJ und Co.

00:13:38: Also es ist einfach ein bisschen was los, bietet den Leuten ein Erlebnis nicht über Lade aber einfach konzentriert Und die grünen und genießen eine super Beratung bei uns egal was sie kaufen.

00:13:51: Es gibt immer eine Beratungen und das soll sagen wir das Wichtigste was für der Handelsausschlaggebung ist und dass... Das willkommen die Leute zu uns weil ihr sagt ich brauche dieses Produkt das Wahlerlebnis einfach habe und sage okay, egal was ich brauche.

00:14:07: Ich komme und das passt wenn ich bin nachher erfüllt und muss nicht da im selber probieren oder mich irgendwo in der Stadt durchwurschteln in einem großen Kaufhaus und mir das Zeug selber zusammensuchen.

00:14:19: Bei uns ist auch das Ganze ein bisschen anders aufgebaut.

00:14:21: wir haben keine Shop-in-Shops zu stehen.

00:14:23: bei uns gibt es kein Lieferant sein eigener Platz sondern wenn sich das immer nach Sortiment strukturiert was passt gut zueinander Wie gibt es das ganze Runde Outfit, wie gibt es ganz in der Runde Geschichte?

00:14:38: Und so haben wir einfach den größeren Erfolg.

00:14:40: Weil der Kunde dann nicht durch die ganze Lade gehetzt wird sondern der in seinem Bereich bleiben kann und sich da umschauen kann und die Verkäuferinnen oder Verkäufen das auch ganz einfach hat.

00:14:51: Wir haben uns ja gestern auch schon in Heilbronn getroffen, wir beiden.

00:14:54: Und da haben wir auch sehr spannende andere Konzepte und Ideen.

00:14:59: Haben wir Retail Innovation Days gehört Und da haben wir beiden ja auch nochmal über das Thema Preis diskutiert, weil fand ich ganz spannend.

00:15:07: Weil wir doch die man gesehen haben, der gerade digitale Preisetiketten eingeschüttelt hat.

00:15:13: Da haben wir beide kontrovers zu diskutieren.

00:15:18: Wie geht ihr mit dem Thema Preis überhaupt um?

00:15:22: Also ich sage mir so, es sind generell ein Breitsegment für die ganze Zuhörer zum Einen pendeln.

00:15:29: Wir sind nicht sonderlich hochpreisig also wir haben keine Luxus Brands Designer-Marken.

00:15:34: Wir sind so ein gutes Mittelfeld, also mehr Marken von, sagen wir mal günstigste Check and Chones bis hoch zur Polo Rai Florin Boss Lacoste, das ist die oberste Grenze.

00:15:47: Generell haben wir es jetzt auch so umgemacht und haben die Preisungsstörungen bei uns gemacht mit einem komplett Plattepreise als gibt's keine Neunundneinzig oder Fünferneinzig.

00:15:58: Also Der Preis ist bei unseren Kunden nicht unbedingt relevant, weil sie genießen eine ehrliche Beratung was denen ganz viel wert ist.

00:16:12: Und wir arbeiten mit so einem Bonussystem wo man einfach dem Kunde dann wieder etwas zugutekommen lässt der einfach bei uns einkauft.

00:16:20: von dem her ich sage mal so der Preis ist nicht unbedingt scheinbar wenn er sagt okay bekommt ne angemessene Qualität und das sei immer unser bisschen unser großer Vorteil.

00:16:30: also auch Reduzierungen haben wir nicht so krass bei unserem Geschäft.

00:16:34: Das kommt auch beim Kunden jetzt nicht zu krass an, das sucht er bei uns auch nicht unbedingt.

00:16:39: also ich habe da mal so ein nettes Experiment.

00:16:40: die von einem größeren Möbelhaus, Möbelhaus Mode Haus kommen und da gab es immer krasse Rundstände mit Reduzierung.

00:16:48: eigentlich sagt verkaufst du Sonntag zum Date?

00:16:50: Jetzt machen wir dann einen Rundstander mit Sommersacher.

00:16:54: und ich sag dir eins wenn man heute Abend um achtzehn Uhr der Lade schließet ist der Rundständer leer oder sowas.

00:17:00: Früher, wo ich Land hab und dann gesagt, probier's aus.

00:17:04: Es waren vielleicht fünfzehnundzwanzig Teile die davon runtergegangen sind aber es war natürlich auf dem Mond stehen da hundert Teile drauf.

00:17:11: Das hat der Kunde nicht interessiert.

00:17:12: Der Kunde kommt zu uns er will sie informieren Er will Wode kaufen und nicht unbedingt reduziert und vom Preis her.

00:17:18: Wir dürfen jetzt aber auch keine Spinnerpreise machen oder überzogene Preise war einfach der normale UVP-Beibehalter, der wird ja schon von der Brote so mehr oder weniger vorgegeben ein bisschen.

00:17:31: Der Kunde kennt die Preise und da einfach weitermachen.

00:17:36: Und durch die ehrliche Beratung ist das für den Kunde auch komplett okay.

00:17:41: Das ist wie wenn ich irgendwo hin zum SLG zahle die Audenpreis und habe anständige Qualität.

00:17:46: Wenn ich gut essen will, zahl' ich ein bisschen mehr.

00:17:48: Und wenn ich weniger tale, dann gehe ich halt irgendwo günstig hin.

00:17:51: Aber sonst wird in der Mode genau gleich...

00:17:55: Wie ist es mit den jüngeren Kunden, die ihr habt?

00:18:00: Jetzt kommst du als junger Mann in das Unternehmen.

00:18:01: Dein Bruder ist noch ein bisschen jüngerer.

00:18:05: Wie nähert ihr euch diesen jüngernen Kunden an?

00:18:06: Was ist da der Fokus?

00:18:08: Weil ich stelle mir jetzt gerade so vor – die Generation TikToks sind doch informiert!

00:18:12: Die brauchen doch zum Thema Mode überhaupt keine Beratung.

00:18:15: Also zwei Fragen in einer sozusagen... Wie kommt er an das jüngere Zielpublikum ran und wo liegt dann die Differenzierung?

00:18:26: Ja, ihm.

00:18:28: Die Diskussion hatte mir gestern auch im Auto ganz spannend so ähnlich.

00:18:33: Wenn ich gerade habe, ist es so gut, wie kann man das ganze revolutionieren, weil ihm hat er da gestern Abend mitgeblieben auf diesem Innovation Day von der DHBW.

00:18:41: sehr interessantes Gespräch.

00:18:42: Da hat er gesagt, ihr müsst mehr wieder in Zeitungswerbe gehen.

00:18:45: Er sagt, die Zeitung ist ein totes Medium gerade für die junge Zielgruppe, weil sie kommt so unzuverlässig bei uns auf dem Land und wer liest als ihr lässt keine Zeitung mehr.

00:18:56: Und die Generation immer auch hundertprozentig gar nicht mehr.

00:19:03: Ich sag einfach das ist unser Ding wo wir ganz viel positive Rückmeldung bekommen war aber Zulaufkommel von der Streetwear-Mode.

00:19:12: Wir unterhalten die Leute über Instagram.

00:19:13: Wir machen Unterhaltungscontent, ziehen die Produkte an auch wenn die näher dabei irgendwie ein bisschen, aber der große faktorische Unterhaltung dass die Leute uns immer im Kopf haben.

00:19:24: Und so ziehen mir ganz viele sage ich mal Leute bei uns her, die dann sagen ok cool die haben ja auch andere Sachen.

00:19:31: weil wenn sie mich seht wie aussieht und nicht gestriegel dem Anzug sondern irgendwie mit cooles Füttermarken wie Privated Pegador wie auch immer wo jeder kennt signalisiert es ist okay die haben das.

00:19:46: Und wenn ihr die einmal da habt oder die einmal auch mit Gewinnspiele ins Geschäft lockt, dann habe ich sie eigentlich gewonnen.

00:19:55: Weil Sie bekommen dabei uns dann die Beratung.

00:19:58: Weil sie denken und wissen wie sie was kombinieren können.

00:20:01: aber oftmals sind sie ja, sagen wir mal das was gezeigt wird ist relativ einfach Beziehungsweise dann vom Schnitt her wieder anders, jeder ist ja dann auch anders proportioniert.

00:20:12: Gerade in dem Streeter-Bereich sind oft die Schnitte total unterschiedlich.

00:20:16: Manche sind boxy, manche sind weit geschnitten und lang... Also es muss er dann trotzdem wieder individuell für den Kunden zugeschnitten werden.

00:20:24: Und ich weiß es von ein paar Freunden, die bestellen das ab und zu online Und die sagen ja, wenn ich zu dir halt komme dann weiß sie dass du es richtig herausbringst.

00:20:33: Weil das vom Schnitt zwar cool aussieht aber nicht an mir und ich glaube, dass das einfach immer wieder trotzdem der Fokus bleibt weil im Internet sieht alles toll und schön aus bestelle ich mir das aber ist es dann oft gar so wie das erwartet ist und das kann ihr einfach abverspannen.

00:20:52: Cool

00:20:54: Ja wirklich sehr witzig.

00:20:55: Ich meine das ist ja gerade auch spannend Wenn man das mal im Kontext eures Unternehmens sieht, mehr Generationen unter einem Dach.

00:21:06: Die Mitarbeiter müssen aber da ja auch noch mitspielen.

00:21:08: und wie kriegt ihr das hin?

00:21:12: Inwiefern sie sich jetzt akzeptieren dass jetzt die junge Generation mitkommt oder dass jetzt auch eine jüngere Zielgruppe sonst ins Geschäft kommt.

00:21:21: Und die können in der Beratung dann auch mits spielen.

00:21:24: oder trennt ihr das auch von der Beratsung und von der Bedienung her auf?

00:21:29: Wie geht ihr davor?

00:21:30: Oder ist das einfach so random?

00:21:33: Nee, also ich sag mal so.

00:21:36: Der Fokus unsere, wir haben eher ein bisschen ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die setzen... Also meistens gehen die wirklich und sagen der Studiokunde dem lassen wir mir und mein Bruder viele Wolle dann explizit zu uns weil sie uns über Instagram kennen und sagt hey sind die zwei auch da?

00:21:58: Also ich sprich, die kommen jetzt nennen die Berührung.

00:22:00: Aber sie können das!

00:22:02: Sie wissen den Style des Kuhle dran ist, die haben oft Jungs und in unserem Alter, die das autragen also sprich die sind da schon mal an der Berührungspunkt relativ dicht dazu.

00:22:15: mir zeige denen auch ein bisschen Styles, wie wir rumlaufen, die können's wollen es aber nicht unbedingt primär beraten.

00:22:24: Das ist schon unseren Shop Aber finde ich auch voll in Ordnung.

00:22:28: Also, weil... Ich tue mir auch mal ein bisschen schwer und muss ja ganz ehrlich gestehen, wenn dann so Personen ab über siebzig kommen, da bin ich dann vielleicht auch schon die falsche Person, die wollte dort unbedingt zu mir, weil die sage, der ist zu jung, der weiß da nicht was sie will.

00:22:43: Und ich finde das ist eine gute Mischung wo uns einfach ausmacht und immer im Bruderlaub vom Gredestil vielleicht anders drangeht und es trotzdem Erfolg hat.

00:22:54: also Das funktioniert eigentlich ganz gut.

00:22:57: und die Mädels von uns, sagen wir Mädels haben, wer Mädels hat als Jungs sind eigentlich generell aufgeschlossen.

00:23:04: Also gerade bei StreetWare, die sind sehr wursche reingeschlüpft, die haben selber ein paar Pieces davon.

00:23:10: also es ist nicht so dass irgendwas abgespaces abgestoßen ist weil sie sind alle sehr modisch informiert.

00:23:17: aber lassen uns eher der Vortritt wenn dein Kunde richtig kommt.

00:23:26: Die Frage, die sich für mich noch stellt ist, spielt ihr dieses Thema Lokalität als ein Trumpf aus?

00:23:33: Ist ja eigentlich neiligend.

00:23:34: Oder planst du jetzt als nächste Generation den Ausbau in Meeresstandorte?

00:23:40: Was ist deine Vision da?

00:23:42: Also mehrere Standorte finde ich immer schwierig weil ich weiß nicht wo ich dann hin will, weil ich weiss nicht ob unser Konzept so in der Stadt funktionieren würde.

00:23:53: deswegen würde ich den Standort hier bei Belalter und nicht jetzt irgendwo keine zwanzig Kilometer weiter weggehen.

00:24:01: Das bringt gar nichts, weil dann habe ich auch die Kompetenz da nicht.

00:24:05: Weil ein so großes Haus, würde man sagen, wenn ich jetzt irgendwo reingehe, wurde in einer kleinen Immobilie noch zusätzlich... Da müsste man sagen ja das haben wir im Haupthaus.

00:24:13: und also finde ich von diesen Filialgedanke glaube ich jetzt dass es nichts Wörtern würde bei uns, dass wir uns auf dem Standort konzentrieren.

00:24:28: Generell sind wir diese Karte, Lokalität oder das lokale.

00:24:33: Ja die spielen wir schon öfters.

00:24:35: also da kriegen einfach unsere Kunden auch her und machen da auch.

00:24:40: ja wie sagen wir unser Instagram Content baut sich bis zu oberes so ein bisschen schwäbisch bis authentisch was die Kund an uns einfach schätze.

00:24:47: dieses fällig sagt man heumelige also das Heimatliche das Wohlfühle was die Kunden bei uns wollen.

00:24:55: Deswegen glauben wir, das ist so dieses Person, ja diese Kontakt, die kenntet uns für alle viele Kunden.

00:25:02: Das schätzt es ja, dass man einfach mal vorbeikommt auf unser Kaffeebarmel und Espresso mit denen trinkt, einfach so dieses persönliche.

00:25:09: Und es erlischt dann auch durch seine Filialgedanken.

00:25:15: Aber ich glaube, dass unsere Standorte hier in Erdringen hat noch mehr Potenzial wo man in Zukunft angreifen will.

00:25:21: Ich habe so ein paar Visionen, die Palt, die waren noch ein bisschen für mich.

00:25:24: Aber da wird auf jeden Fall nahezukunft noch etwas geschehen.

00:25:33: Wie lokalisiert ihr denn dann die Social Media Ansprache?

00:25:37: Also du hast jetzt Instagram erwähnt, macht dir so was wie... Das ist ja auch sehr persönlich.

00:25:41: also nicht nur das lokale, was du gerade gesagt hast.

00:25:43: Die kommen vorbei und wollen mit euch Kaffeetricken.

00:25:46: Nutzt dir eine persönliche Bindung zum Beispiel im WhatsApp-Marketing?

00:25:49: Macht dir da schon was?

00:25:50: Gibt es da Pläne dazu?

00:25:52: Also wir machen jetzt WhatsApp-Marketing schon seit zwei Jahren.

00:25:59: Das ist bei uns ein ganz großes Thema, wo wir noch aktiv ausbauen.

00:26:03: Wir haben davor relativ viel über Newsletter und E-Mail gemacht.

00:26:07: Da haben wir auch recht viele E-mail-Adressen und bombardiert es so cool nicht jede Woche aber so einmal im Monat kriegt das so eine schöne Newsletter.

00:26:16: Es mündst du mir gerade bisschen auf WhatsApp um?

00:26:20: Da wird's immer stärker Aktioner, Gutscheine, Bonisse etc.

00:26:28: Unser S-Buddy-Prinzip bei der Hochzeit funktioniert alles über WhatsApp.

00:26:34: Wir merken das brutal.

00:26:36: Da kann man auch noch viel mehr Möglichkeiten rausholen Aber der Kunde findet es mega bei der Brotkrieg.

00:26:43: Also direkt angeschrieben.

00:26:44: wir haben auch was unser größtes Ding an WhatsApp ist wir haben ja Änderungen schneller im Haus Und bei uns geben, ich glaube ja im Jahr... ...thausendfünfhundert Änderungsnachrichten an die Kunden raus.

00:26:59: An diesen alle personalisiert und dann haben wir schon den Kontakt zum Kunde direkt und wenn er was hat meldet er sich auch ganz viel über WhatsApp und ruft gar nicht mehr an.

00:27:13: Was natürlich auch ein Vorteil ist, die kann man beantworten, wenn man Zeit hat und musste dann unbedingt als Telefon in der Beratung.

00:27:19: Ich sehe auch WhatsApp so in der Zukunft bei uns mehr als Kunden-App, weil alles in dem Chat gespeierdisch was er bei uns hat.

00:27:27: Wir setzen das jetzt auf ein digitaler Bong.

00:27:30: Das hatte man schon aber die Firma gibt es so nicht mehr wo das gemacht hat.

00:27:34: Da suchen wir gerade eine Alternative dass der Kunde alles in WhatsApp tun hat, weil es gibt nichts Privateres wie eigentlichs WhatsApp.

00:27:41: mit wem kommuniziert mein WhatsApp?

00:27:43: Mit Family und Friends Und ist noch persönlicher wie das ganze Instagram, das stimmt schon Die Große Masse kriegt man über Instagram, aber das persönliche späte individuelle funktioniert über WhatsApp.

00:27:56: Marc, erzählt doch mal ganz kurz wer ist denn bei euch eigentlich dieser Kowalski?

00:28:02: Also diese Kowalski entstanden ist.

00:28:06: wir haben einen Maskottchen der Kovala weil da ist das Wort Wahl auch irgendwie so besser drin.

00:28:13: und dann haben uns überlegt wir haben den Chatbot über unseren WhatsApp-Kanal und über die Telefonanlage, der mit dem Kunde telefoniert.

00:28:25: Und dann bin ich draufgekommen über Kowalski – also das KI am Schluss für die KI!

00:28:31: Und es witzig ist dran, wer die Pinguin aus Madagascar kennt, auch der Schlaukopf.

00:28:36: Mein Kowalski am Telefon ist der Mitarbeiter des Monats das ganze Jahr, weil er bringt niemand aus der Ruhe, der ist ganz entspannt und telefoniert rund um die Uhr mit unsere Kunden.

00:28:49: Wenn man braucht, er schreibt da rundum die Uhr bei den Kunden also von dem ja Mitarbeiter des Monats und so kam der das Kobala de Kovalski

00:28:58: Also ein KI-Agent, der euch im Prinzip im Hintergrund auch gerade Mittagspausen etc.

00:29:03: pfee auch mal den Freiraum gibt auf Pause machen zu können

00:29:07: Genau oder an unserem Dienstag immer zu haben Telefoniert er mit den Kunden oder schreibt mit denen

00:29:13: Wahnsinn Cool.

00:29:17: Er kennt auch unser Sortiment, also er ist langsam echt richtig schlau.

00:29:20: Also er kennt Öffnungszeiten sowieso aber Sortiments, man kann ja Sortimentsfragen fragen der weiß was da ist und was nicht da ist.

00:29:28: Der kennt Marken, also schon richtig ein schlauer Kell.

00:29:33: Ja, was ich spannend finde, sagt er wirklich ein möglichst ständiges oder kleineres Haus Aber ihr seid echt gut digitalisiert.

00:29:40: Also das ist echt irre, was ihr euch da einfallen lasst und was ihr ja schon alles nutzt.

00:29:44: Da können sich glaube ich viele andere eine Schalbe von abschauen, ne?

00:29:48: Danke!

00:29:48: Ja also ich sage mal das schon so ein bisschen an so Hobby auch ein bisschen oder das Hobby von meinem Date sehr viel digital einfach verständlich und schnell zu machen.

00:30:00: gerade wir haben jetzt viel Manpower.

00:30:02: Wir müssen uns aber mit den großen Duilieren Und da hilft es einfach viel digitalisieren, viel Prozesse vereinfachen und besteunigen.

00:30:13: Jetzt hast du dir eine Zeit rausgesucht in die Firma einzusteigen also als ob man die sich selber raussuchen könnte.

00:30:21: Also du bist jetzt jetzt in der Zeit eingestiegen.

00:30:26: es gibt leichtere Zeitpunkte vielleicht.

00:30:29: wir sehen dass wir aufgrund der geopolitischen Krisenkonsumverhalten der Bürger der Kunden Wie schwierig ist es und was macht dieser Druck mit dir?

00:30:41: Du kennst ja quasi nichts anderes.

00:30:43: Ja, vielleicht gibt's auch keine bessere Zeit.

00:30:47: Weil jetzt kann man viel ändern, viel machen und viel tun.

00:30:50: Wenn ich in eine Zeit komme wo alles easy going isch bin ich vielleicht gar nicht so dem Taten dran irgendwas zu tun.

00:30:58: Das ganze was ich so betrachte... Ich hab da vorhin das Geologie-Abitur gemacht, was mir ganz viel zu Gute kommt, wo ich am anderen gedacht habe war doch ne dumme Entscheidung.

00:31:08: Aber ich sage mal, die Welt war schon immer im Wandel.

00:31:10: Es gab immer Krieg, Unruhen, Konflikte, Zeug, Wirtschaftskrisen.

00:31:17: aber alles was mit der Vergangenheit auch so schön mit unserem Sommer Märchen, das war jetzt noch relativ klein.

00:31:23: Aber es bleibt jeden Sommer Rinderung als schöner Anekdote und man guckt immer zurück und dann ist alles Schöne wird alle schlechte vergessen.

00:31:32: also sagen wir die Welt ist immer in Wandel kann uns in den zwanzig Jahren noch mal treffen, dann sagen wir die Zeit war irgendwo doch auch schön.

00:31:41: Das ist wie mit Corona.

00:31:41: es war zwar irgendwie kackt Zeit aber irgendwie hat's doch jede genossen und konnte viel draußen sein.

00:31:46: War im Endeffekt dann gar nicht so schlimm für manche.

00:31:49: Das war eigentlich mal eine schöne Reset, konnte viel mit der Familie machen.

00:31:54: Deswegen sage ich es gibt nie den perfekten Zeitpunkt, aber ich finde es als Herausforderung ganz gut weil ich bin kein Mensch wo nur drüber kotzt, weil kotzt ist einfach wie machen.

00:32:08: Man muss einfach dran sitzen, das Beste aus der ganzen Situation machen und einfach dran anpacken, denn dann sieht man den Erfolg.

00:32:17: Und wenn die Brust da sind und jammer, wie sage ich mal ganz viele bei unserer Branche, die jammern nur, die überlegen sich aber nichts Neues, dann funktioniert es nicht.

00:32:30: Das ist eine ganz große deutsche Mentalität, die bei uns immer schon da ist.

00:32:37: Wir jammern jetzt mit der Regierung und über die Nationalmannschaft.

00:32:41: Die jammern auch.

00:32:42: aber wenn ich mit der Mentalität und Einstellung wie die Nationalmannschaft zu erwärmen war, dann wäre es gut, dass wir die Chao-Runde überstehen und gucken, wie weit das geht?

00:32:51: Das ist die falsche Einstellung!

00:32:53: Ich muss mit der mentalität reingehen – immer!

00:32:56: Ich werde Weltmeister!

00:32:59: dieses Mainz jetzt schon nicht habt, dann funktioniert es auch nicht.

00:33:02: Und deswegen bin ich immer schon gekommen und sage halt das was mit David macht ist gut aber ich will noch besser werden.

00:33:09: Will uns noch mehr voranbringen, will unseren Ziele reichen und dann funktioniert das auch.

00:33:16: und dann ist egal wenn ich einsteig.

00:33:19: Erfrischende Perspektive bei dem Marcel ja dieser Tat.

00:33:22: Wahnsinn!

00:33:23: Also echt?

00:33:25: Ich kenne Marcel... Ist ja mal ganz spannend über den Vater dann den Sohn kennenlernt und dann fragst du dich halt, was kommt denn da jetzt?

00:33:34: Und ich habe ein Marcel ja auch bewusst eingeladen.

00:33:37: Weil ich finde den Marcel immer super herzerfrischend und er hat tolle Ideen.

00:33:42: Weißt du wo ich mich auch drauf freue wenn wir im nächsten Jahr vielleicht noch den Marius dazu kriegen um mal mitzumachen weil der ist nochmal eine andere Granate.

00:33:50: also die sind wirklich beide super stark aber auch sehr unterschiedlich.

00:33:54: das finde ich gerade so spannend.

00:33:59: Dieses Thema haben ja viele Unternehmer oder Unternehmerfamilien und das ist auch ein Riesenproblem grundsätzlich in unserer Welt Nachfolge.

00:34:11: Da welche zu finden, die diesen Biss haben und erfolgreich weiter führen wollen und sich da einbringen finde ich total spannend!

00:34:20: Ich schaue mal gerade auf die Uhr, aber einen Punkt denn will ich unbedingt für unsere Hörer wieder rausarbeiten und mitgeben.

00:34:27: Wir versuchen das ja immer auch so Richtung Ende dann zu schaffen.

00:34:31: Marcel!

00:34:32: Das klingt bei euch so, als ob euch diese Integration der nachfolge Generation zumindest mal im ersten Schritt mit dem Ersten Sohn ganz gut geglückt ist.

00:34:42: Was wäre deine Empfehlung an Unternehmen die in einer ähnlichen Struktur wie ihr aufgestellt seid?

00:34:46: Vatersohn, Vatertochter, Muttersohn und Muttertochter.

00:34:51: das ist so das wo du sagst Leute das war ein ganz wichtiger Punkt und da müsst ihr ran das muss gelöst werden.

00:34:58: kannst du das nochmal teilen?

00:34:59: für unsere Zuführer?

00:35:02: also Ganz selle Punkt ist vielleicht einmal Zusammensetzer.

00:35:06: Vielleicht haben wir wirklich den Schritt wagert, das wollen wir jetzt vielleicht in Zukunft auch mal.

00:35:10: einfach mal zwei drei Tage irgendwo hinfahren wo es ruhig ist, wo nicht das Geschäft irgendwo im Vordergrund steht und sie einfach mal brainstormen wohin soll der gemeinsame Weg?

00:35:24: Vielleicht darf man aufzeichnen wie lange Wille der alte Herr noch weiter waren bis der junge Herr weitermacht dass man so ein Das haben wir auch mal zu einem Zeitstrahl ausbreiten, wie lange ich noch bis mein Dad und meine Mama in Rente gehen.

00:35:41: So wann müssen wir fix da sein?

00:35:43: Da wir noch eine Übelungszeit haben Und einfach auf sich die Aufgaben teilen?

00:35:48: weil wenn jeder einer superkocht funktioniert es nicht.

00:35:52: Jeder muss für ein bestimmter Paar vom Gericht sein, wenn man das Beispiel weiterspint zuständig sein und das ist so glaube ich unser Erfolgserlebnis oder unser Volksgericht bisher, dass jeder seine Aufgaben hat.

00:36:07: Wir an einem Ziel arbeiten und einer Vision was wir mit dem Modehoswahl vorhaben und jeder dann seinen Partner zu beiträgt und dann funktioniert es superharmonisch wenn man kann sie ja gegenseitig bis zum Jahrab spreche das ist ja kein Ding.

00:36:23: aber das haben auch so damit gesagt wir waren jetzt einmal im Jahr mal eine Ziele sprechen zu dritt nicht daheim nicht in Geschäft um uns einfach zwei Tage rauszunehmen und sagen okay, jeder bringt seine Ideen, seinen Zeug mit.

00:36:37: Und wir brainstormen, wir planen es ja dann nächstes Jahr zu den siebenundzwanzig zusammen.

00:36:43: Das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt wo er einfach so einen Rest mitgeben kann.

00:36:49: Wenn noch so ein Punkt was ich auch so gemerkt habe wenn jetzt jemand so überlegt ob er das Geschäft vom Date übernehmen soll.

00:36:56: oder dann ist auch ganz wichtig die Einstellung von den Eltern.

00:37:01: Wenn sie immer nur kotzen und sagen, boah sind wir da wieder Sonntags arbeiten, sechs Tage Woche, Samstags müssen wir auch noch ran und ach so ein Stress?

00:37:09: Dann hat der Junge ja schon gar keinen Bock dazu.

00:37:12: Klar ist es kein Zuckerschlägt das ist alles Arbeit.

00:37:15: aber im Leben muss man überall arbeiten oder sollte Und deswegen muss immer dieses positive dran.

00:37:23: also wenn Dädermal machen immer das positive auch Beleutungszeit, hey guck mal Das ist cool.

00:37:27: Wir dürfen auch mal nach Florenz auf die Messe, wir dürfen da hin zum Einkaufen also das Schöne an dem Job einfach sehen und nicht einfach nur dieses negative Belichtung sei doch so ein Dreck.

00:37:38: Guckt jetzt sich der schon wieder im Urlaub?

00:37:40: Und wir müssen wieder ackern.

00:37:42: Ja es ist manchmal hart aber es gibt auch schöne Zeiten so.

00:37:47: Ich glaube einfach so eine Mentalität Einstellung ganz einfach auch.

00:37:51: was ich mitnehme aus unserem Talk heute is Der Handel braucht keine Erben er braucht junge Menschen die Verantwortung übernehmen und Ideen mit reinbringen.

00:38:02: Ja Frank, da höre ich ja schon was aus bei dir.

00:38:04: wenn ich dich jetzt frage ist diese Folge für dich gekauft?

00:38:07: Was ist

00:38:08: das?

00:38:08: So etwas von gekauft sein?

00:38:10: aber eigentlich haben

00:38:11: wir noch

00:38:12: nie irgendwie Eine Folge gehabt, wo wir es nicht gekauft haben.

00:38:17: Ja und vor allem ein richtig interessanter Gast Marcel, der ich finde eine Einstellung an ganz vielen Stellen sehr erfrischend, sehr jugendlich.

00:38:24: und auf der anderen Seite ist das genau die Power, die man braucht um glaube ich mit den Eltern erfolgreich so einen Übergang von der einen Generation zu anderen Generationen hinzubekommen.

00:38:35: Wir, Frank und ich wünschen dir auf jeden Fall auf dem Weg weiterhin alles Gute bei unseren Zuhörern.

00:38:40: Bedanken wir uns heute fürs Zuhören!

00:38:42: Ich hoffe ihr hattet auch ein bisschen Spaß und konntet was mitnehmen wenn ihr in einer ähnlichen Situation seid.

00:38:48: Und ich freue mich tatsächlich schon auf das nächste Jahr, Frank da hast du ja eine Idee ausgesprochen die sollten wir wahrmachen.

00:38:53: Wir holen uns den nächsten Wahl ins Haus und schauen mal was wir mit dem dann besprechen können.

00:38:59: Genau, ja auch von meiner Seite aus vielen vielen Dank an euch beiden natürlich auch und die Zuhörer.

00:39:06: Ja und wir freuen uns aufs nächste Folge und mal schauen wie wir da reinholen oder?

00:39:11: Also bleibt gut!

00:39:13: Bleibt alle gesund!

00:39:15: Schau!

00:39:17: So wunderbar ihr Lieben das war eine traumhafte Sache hier.

00:39:23: Perfekt.

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